Häufige Fragen und ihre Antworten

Fragen zum neuen 12er-Abo

  • Was muss ich mir unter einem 12er-Abo vorstellen?

    Seit 1. August 2018 bietet Aktiv Bus für die "Zone Flensburg" erstmals ein 12er-Abo an. Dabei werden Monatskarten bzw. Schülermonatskarten für mindestens 12 aufeinanderfolgende Monate im Abo vertrieben. Als Abonnent verpflichten Sie sich zu einer Mindestlaufzeit von 12 Monaten - und profitieren dafür von einem besonders günstigen Preis: Die zwölf Monatsraten kosten insgesamt so viel wie sonst 10 reguläre Monatskarten. Für ein Abo werden Sie als Kunde registriert, das Geld wird in monatlichen Raten von Ihrem Konto abgebucht (Abo-Bestellschein mit SEPA-Lastschriftmandat). Viermal im Jahr werden Ihnen die Fahrkarten für die folgenden drei Monate nach Hause geschickt.

  • Für wen lohnt sich ein 12er-Abo?

    Das 12er-Abo lohnt sich für alle Stammkunden, die regelmäßig den Bus benutzen. Schon wer sonst 10 mal im Jahr eine Monatskarte kauft, hat es mit dem Abo einfacher. Anders ausgedrückt: Das 12er-Abo kostet im Jahr so viel wie 10 entsprechende Monatskarten. Im Stadtverkehr Flensburg kostet ein Erwachsenen-Abo seit 1.8.18 pro Monat nur 41,25 € (statt 49,50 €), und ein Schüler-Abo nur 27,50 € (statt 33 €). Die Ersparnis liegt bei rund 17%, d.h. monatlich bei 8,25 € (Schüler 5,50 €), bzw. aufs Jahr gerechnet bei 99 € (Schüler 66 €). Auch für Vielfahrer, die manchmal eine Monatskarte kaufen und manchmal einen Monat mit Streifenkarten überbrücken, kann das Abo eine kostengünstige und vor allem bequemere Alternative sein.

  • Gelten beim Abo dieselben Mitnahmeregelungen wie bei den Erwachsenen-Monatskarten?

    Ja, beim Abo für Erwachsene gelten dieselben (bzw. z.T. sogar weitergehende) Vorteile wie bei den entsprechenden Monatskarten: Es können mit einer Abo-Monatskarte für Erwachsene bis zu 3 Kinder bis einschließlich 5 Jahre mitgenommen werden, und am Wochenende sogar bis zu 3 Kinder bis einschließlich 14 Jahre sowie ein zusätzlicher Erwachsener [ab 1.8.18 gilt auch bei Monatskarten die Mitnahmeregel "bis zu 3 Kinder" statt wie bisher "bis zu 2 Kinder"]. Während die Regelung "Mitnahme eines Erwachsenen und maximal 3 Kindern bis einschließlich 14 Jahren" bei den Monatskarten in Flensburg und im Kreis Schleswig-Flensburg jedoch nur an Sonn- und Feiertagen gilt, gilt sie für Abo-Monatskarten generell an Wochenenden (Samstag ab 0:00 Uhr bis Betriebsschluss des Sonntags) und an gesetzlichen Feiertagen. Das Erwachsenen-Abo in Flensburg bietet somit noch einen kleinen Zusatzvorteil gegenüber der entsprechenden Monatskarte. Außerdem sind Erwachsenen-Abos ebenso wie die entsprechenden Monatskarten in Flensburg generell übertragbar.

    Nur die preisreduzierten Schüler-Abos sind - ebenso wie die entsprechenden Schülermonatskarten - persönlich und ohne Mitnahmeregelung.

  • Wie funktioniert das Abo?

    Voraussetzung für den Abschluss eines Abos ist die Einwilligung in das SEPA-Lastschriftverfahren (Bankeinzug). Jeden Monat wird die fällige Monatsrate automatisch vom Konto abgebucht. Dabei wird der Preis von 10 regulären Monatskarten auf 12 gleiche Monatsraten verteilt (Rechenbeispiel: 10 x Monatskartenpreis á 49,50 € = 495 €; 495 € / 12 = 41,25 € als Monatsrate für Abonnenten). Alle drei Monate werden die jeweils nächsten drei Abo-Monatskarten per Post zugeschickt. Wichtig ist, dass die Abonnenten verpflichtet sind, jeweils zum Abbuchungstag (1. Banktag im Monat) für eine ausreichende Kontodeckung zu sorgen. Wenn eine Abbuchung fehlschlägt, wird umgehend eine entsprechende Mahnung verschickt. Bankgebühren (z.B. infolge der Rücklastschrift) werden dem Abonnenten dabei ebenso in Rechnung gestellt wie die ab der 2. Mahnung fällige Bearbeitungsgebühr von 10 €. Sind offene Forderungen nicht spätestens 14 Tage nach der ersten Mahnung vollständig beglichen, wird das Abonnement unter Aufrechterhaltung aller sich aus dem Abo ergebenden Forderungen zum nächstmöglichen Termin durch Aktiv Bus gekündigt.

  • Wie werde ich Abo-Kunde?

    Bestellscheine für das 12er-Abo gibt es in der Mobilitätszentrale (Holmpassage, Ausgang ZOB) oder zum Selberausdrucken auf www.aktiv-bus.de. Außerdem liegen in den Bussen und an ausgewählten anderen Stellen in der Stadt Flyer zum Abo aus, an denen sich ein Bestellschein zum Abtrennen findet.

    Der ausgefüllte und unterschriebene Bestellschein muss im Original spätestens am 15. des Vormonats in der Mobilitätszentrale vorliegen (Mobilitätszentrale Region Flensburg, c/o Servicecenter Stadtwerke Flensburg, Holmpassage, Holm 39, 24937 Flensburg), damit die Abo-Monatskarten ab dem gewünschten Monat rechtzeitig zugesandt werden können.

  • Für welche Strecken kann ich ein Abo erwerben?

    Das Abo gibt es a) für den Stadtverkehr Flensburg und b) für alle Verbindungen im landesweiten SH-Tarif. Der SH-Tarif gilt für alle Verbindungen mit Nahverkehrszügen in Schleswig-Holstein und Hamburg sowie für alle Busverbindungen, die aus dem Gebiet der Verkehrsregion Flensburg/Schleswig zu Orten außerhalb des Kreises Schleswig-Flensburg führen. Für Busverbindungen von Flensburg in den Kreis Schleswig-Flensburg bzw. innerhalb des Kreises Schleswig-Flensburg gilt der SH-Tarif dagegen nicht. Hier gibt es bisher leider noch kein Abo-Angebot.

  • Wer kann ein Schüler-Abo bekommen?

    Ein Schüler-Abo gilt ausschließlich in Verbindung mit einer gültigen Stammkarte. Für die gültige Stammkarte muss der Schüler/Auszubildende wie gewohnt selber sorgen, z.B. indem er rechtzeitig mit einer entsprechenden Bescheinigung seiner Ausbildungsstätte bei der Mobilitätszentrale vorbeikommt.

  • Was macht der Inhaber eines Schüler-Abos, wenn die Gültigkeit der Stammkarte endet?

    Wenn die Stammkarte ausläuft und keine Berechtigung zur Verlängerung mehr vorliegt, sollte das Abo entweder gekündigt oder in der Mobilitätszentrale rechtzeitig auf ein Erwachsenen-Abo umgestellt werden.

  • Wann und wie kann ich ein Abo wieder kündigen?

    Grundsätzlich wird ein Abo für mindestens 12 Monate abgeschlossen. Anschließend verlängert es sich automatisch, wenn es nicht vorher gekündigt wurde. Nach Ablauf der Mindestlaufzeit von 12 Monaten kann monatlich gekündigt werden. Vorausgesetzt die Kündigung liegt bis zum 15. eines Monats in der Mobilitätszentrale vor und die restlichen Abokarten für Folgemonate wurden in der Mobilitätszentrale abgegeben, endet das Abo zum Ende des jeweiligen Monats. Fall der Kunde noch Abomonatskarten für Folgemonate hat und diese nicht abgegeben werden, läuft das Abo noch bis zum Gültigkeitsende der letzten schon ausgegebenen Abokarte weiter.

  • Was passiert, wenn ich ein Abo vorzeitig kündige?

    Wird das Abo vor Ablauf der Mindestlaufzeit gekündigt, z.B. wegen Wegzug, dann wird für jeden Nutzungsmonat die Differenz zur normalen Monatskarte nacherhoben. Beispiel: Ein zum August abgeschlossenes Abo wird schon zu Ende Oktober wieder gekündigt. In diesem Fall wird für die drei Nutzungsmonate August, September und Oktober jeweils der Preisunterschied zur normalen Monatskarte in Rechnung gestellt und zusätzlich zu ggf. noch fälligen Aboraten vom Konto abgebucht. Insgesamt hat der Kunde für die drei Monate dann genauso viel bezahlt, als hätte er sich drei normale Monatskarten gekauft.

  • Was ist eine SH-Card?

    Die SH-Card ist ein Angebot im SH-Tarif. Sie funktioniert ähnlich wie eine BahnCard. Inhaber einer SH-Card erhalten für Strecken im SH-Tarif rabattierte Einzelfahrscheine. Die SH-Card wird an Inhaber eines personengebundenen Erwachsenen-Abos für eine Strecke im SH-Tarif auf Wunsch zu einem ermäßigten Preis ausgegeben. Beispiel: Wer als Pendler zwischen Flensburg und Kiel ein persönliches Erwachsenen-Abo (SH-Tarif) hat, der kann mit der SH-Card auf anderen Strecken des SH-Tarifes rabattierte Einzelfahrscheine bekommen, z.B. wenn er am Wochenende von Flensburg nach Westerland fährt. Weitere Informationen zur SH-Card finden Sie hier.

  • Gibt es das Abo auch für die Senioren-Monatskarte?

    Nein, denn Senioren-Monatskarten gibt es nur für Strecken im Kreis Schleswig-Flensburg bzw. für Strecken zwischen Flensburg und Orten im Kreis Schleswig-Flensburg. Für diese Bus-Strecken gibt es bisher leider kein Abo (siehe auch die Antwort zur Frage "Für welche Strecken kann ich ein Abo erwerben?").

Fragen zum Fahrplanangebot

  • Warum steht am Bahnhof nicht bei jeder Zugankunft sofort ein Bus bereit?

    Der Flensburger Bahnhofsvorplatz wird von den Buslinien 1, 4 und 5 bedient. Werktags fährt damit mindestens alle 10 Minuten ein Bus in Richtung Innenstadt. Die Fahrpläne dieser Linien sehen allerdings keine langen Wartezeiten am Bahnhof vor, und deshalb steht nicht jederzeit ein abfahrbereiter Bus sichtbar vor dem Bahnhofsgebäude. 

     

    Mit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2014 wurde die Bahnhofsanbindung deutlich verbessert. Auch morgens und abends bestehen an Werktagen jetzt Fahrmöglichkeiten für Zug-Pendler aus (fast) allen Stadtteilen. Nach Ankunft des um 20.47 Uhr aus Hamburg ankommenden Zuges (Abfahrt in Hamburg um 18.43 Uhr) bestehen am Bahnhofsvorplatz sogar zusätzliche Anschlüsse an die Linien 1 (bis Sünderup) und 2 (Richtung Westliche Höhe).

     

    Zusätzlich ist der Bahnhof durch die über die Schleswiger Straße verkehrenden Buslinien (Linien 12 und 14 sowie mehrere Regionalbuslinien) erreichbar: Zu den Haltestellen Schleswiger Straße bzw. Tegelbarg sind es über die Serpentine nur wenige Fußminuten. Zur Orientierung finden Sie hier einen Lageplan der Haltestellen im Bahnhofsumfeld.

     

    Geplant ist, in Zukunft eine Anzeigetafel im Bahnhof zu haben, die in Echtzeit anzeigt, in wie vielen Minuten der nächste Bus in welche Richtung abfährt. So wäre jederzeit sichtbar, „der nächste Bus kommt gleich“.

  • Warum gibt es keinen Stadtbus, der die Harrisleer Straße entlang fährt?

    In der Tat: Zwischen der Neustadt und dem Harrisleer Kreuz gibt es keine direkte Stadtbuslinie. Statt dessen fahren die Regionalbus-Linien 1537 (Flensburg - Harrislee - Handewitt) und 1539 (Flensburg – Harrislee - Padborg Grenze) die Harrisleer Straße entlang und halten dort an allen Haltestellen. An Werktagen fahren diese Linien jeweils alle 30 Minuten und ergänzen sich zwischen Harrislee und Flensburg zum 15-Minuten-Takt. Auch abends und am Wochenende gibt es zahlreiche Abfahrten. Innerhalb der Stadt Flensburg können die Regionalbusse mit den ganz normalen Flensburger Stadtbus-Fahrscheinen benutzt werden. 

Fragen und Antworten zum Fahrkarten und Preisen

  • Warum gibt es in Flensburg keine Kurzstreckenfahrscheine?

    Einerseits, weil durch zusätzliche Kurzstreckenfahrgäste auf schon heute hoch ausgelasteten Strecken Kapazitätsprobleme entstehen würden, z.B. stadtauswärts den Berg hoch oder vom Südermarkt zum Bahnhof. Andererseits aus Kostengründen: Den Kosten für zusätzlich eingesetzte Fahrzeuge stünden durch ein verbilligtes Kurzstreckenticket potentiell niedrigere Einnahmen gegenüber. In der Folge müssten gegebenenfalls die Fahrpreise insgesamt stärker angehoben werden, um den Flensburger Busverkehr finanzieren zu können.

  • Warum gibt es in Flensburg keine Wochenkarten?

    Grundsätzlich war es beabsichtigt, ein schlankes und übersichtliches Fahrkartensortiment anzubieten. Vor diesem Hintergrund war die Wochenkarte seinerzeit nicht ins Sortiment aufgenommen worden. Dies wird sich jedoch voraussichtlich ändern, und zwar wenn der landesweite Schleswig-Holstein-Tarif (SH-Tarif) in einigen Jahren auch für innerstädtische Fahrten in Flensburg eingeführt wird. Denn im Schleswig-Holstein-Tarif ist die Wochenkarte automatisch Bestandteil des Kernsortimentes.

  • Welche Voraussetzungen müssten für ein Schüler-Semesterticket erfüllt sein?

    Das Semesterticket für Studierende der Flensburger Hochschulen ist für den einzelnen vergleichsweise günstigt, weil entsprechend dem Solidaritätsprinzip alle Studierende ihren Beitrag bezahlen, auch diejenigen, die den Bus selten oder möglicherweise nie nutzen. Entsprechend müssten alle Eltern bereit sein, das Solidaritätsprinzip anzuerkennen. Außerdem wäre wie beim Semesterticket ein klarer Vertragspartner erforderlich, der verbindlich den je Schüler zu bezahlenden Preis an die Verkehrsunternehmen abführt. Und bei der Preiskalkulation müsste berücksichtigt werden, dass eine stärkere Busnutzung in den Spitzenzeiten mehr Fahrzeuge und Fahrpersonal erforderlich macht, die finanziert sein wollen. Denn gerade im morgendlichen Schülerverkehr sind schon heute alle vorhandenen Ressourcen im Einsatz.

  • Warum erhalten Schüler in Flensburg - anders als Schüler aus dem Kreis - keine vergünstigte Jahresfahrkarten?

    Das Schleswig-Holsteinische Schulgesetz vom 24. Januar 2007 regelt in § 114 die Schülerbeförderung. Das Gesetz besagt, dass die Kreise Träger der Schülerbeförderung sind, und zwar für Schülerinnen und Schüler, die ihren Wohnsitz im Kreisgebiet haben und eine öffentliche Schule außerhalb des Kreises besuchen.

    Vom Kreis Schleswig-Flensburg werden anteilige Beförderungskosten für Schülerinnen und Schüler übernommen, wenn diese weiterführende allgemeinbildende Schulen oder Förderzentren der Jahrgangsstufen 5 bis 10 besuchen und wenn der Schulweg dabei mehr als 4 km beträgt.

    Flensburg hingegen ist eine kreisfreie Stadt, auf welche die Regelung des § 114 nicht zutrifft. Gleichzeitig ist in Flensburg gewährleistet, dass alle Schülerinnen und Schüler eine weiterführende allgemeinbildende Schule innerhalb von 4 km Reichweite besuchen können. Da es die freie Schulwahl gibt, bleibt es jedem selbst überlassen, ob er für sein Kind eine Schule mit einem kurzen oder einem langen Schulweg wählt.

  • Warum werden fast jedes Jahr die Fahrpreise erhöht?

    Aktiv Bus soll kostendeckend arbeiten. Der weitaus überwiegende Teil der Einnahmen kommt dabei aus Fahrgelderlösen. Wie in anderen Branchen steigen jedoch auch im Verkehr die "Produktionskosten": die Personalkosten steigen, neue technologische Entwicklungen machen zusätzliche Investitionen erforderlich, auch die Energiepreise haben in der Vergangenheit eine nicht unwesentliche Rolle gespielt, und und und. Genauso wie die Preise für Kaffee und andere Güter des täglichen Bedarfs müssen leider auch die Fahrpreise immer wieder angepasst werden. Dies geschieht dann zum 1. August eines Jahres - gleichzeitig mit allen anderen Bus- und Bahnunternehmen in Schleswig-Holstein. Je nach Kostensituation versuchen wir dabei, die Preissteigerungen in Flensburg so niedrig wie möglich zu halten bzw. teilweise bei einzelnen Fahrscheinarten auch mal auf eine Erhöhung zu verzichten.

    Trotz aller Preissteigerungen: Aktiv Bus Flensburg legt großen Wert auf kostengünstige Strukturen, und deshalb sind die Fahrpreise in Flensburg immer noch vergleichsweise günstig. Ein Vergleich mit anderen deutschen Städten in der Größenordnung zwischen 70.000 und 100.000 Einwohnern zeigt schnell, dass die Flensburger Preise besonders kundenfreundlich sind. Manche Fahrscheine, z.B. die Schülermonatskarte, sind in Flensburg sogar deutlich billiger als selbst in kleineren Städten wie Neumünster oder Schleswig - obwohl hier in Flensburg viel mehr Busse fahren. Auch in Zukunft wollen wir eine attraktive Leistung zu möglichst fairen Preisen anbieten.

  • Gilt das Schleswig-Holstein-Ticket in den Flensburger Bussen?

    Die Antwort ist ein klares "Nein". Das als Schleswig-Holstein-Ticket von der Deutschen Bahn vermarktete Sonderticket gilt außerhalb des HVV grundsätzlich nur in Nahverkehrszügen! Für Kleingruppen bis zu 5 Personen, die in Schleswig-Holstein und Hamburg mit Bahnen UND Bussen unterwegs sein möchten, empfiehlt sich die Kleingruppenkarte des landesweiten Schleswig-Holstein-Tarifes. Bitte beachten Sie: Das Schleswig-Holstein-Ticket sollten Sie nicht mit dem Schleswig-Holstein-Tarif verwechseln - auch wenn die Bezeichnungen leider verwirrend ähnlich sind. Das Schleswig-Holstein-Ticket gilt nicht in den Flensburger Stadtbussen, der SH-Tarif (z.B. die Kleingruppenkarte) jedoch gilt.

    Weitere Informationen zum Schleswig-Holstein-Ticket der DB.

    Weitere Informationen zum Schleswig-Holstein-Tarif.

Fragen und Antworten zu Sonstigen Themen

  • Warum werden die Busse nicht automatisch an jeder Haltestelle abgesenkt?

    Das Absenken des Busses zur Seite wird von einigen Menschen als sehr hilfreich empfunden – aber längst nicht von allen. Der auf die Seite geneigte Bus und die dadurch entstehende schiefe Ebene ist für einen Teil der Busnutzer unangenehm. Hinzu kommt, dass der Vorgang des Absenkens und Aufrichtens jeweils auch ein paar Sekunden Zeit kostet, was insgesamt zu verlängerten Fahrzeiten führen würde. Deshalb wird die Technik des Absenkens nur bei Bedarf angewendet.

  • Weshalb sind nicht alle Haltestellen mit Wartehäuschen und Sitzgelegenheiten ausgestattet?

    Fast alle Flensburger Haltestellen - und das sind nicht wenige - befinden sich im Eigentum und damit in der Verantwortlichkeit der Stadt Flensburg. Eine zeitgleiche Modernisierung aller Haltestellen ist allein aus Kostengründen nicht zu leisten. Regelmäßig werden jedoch Haltestellen baulich neu hergerichtet, meist im Zusammenhang mit jeweils anstehenden Straßenbaumaßnahmen. Grundlage für die Haltestellenausstattung ist das Haltestellenkonzept der Stadt Flensburg. Wartehäuschen sind da nur für die stärker frequentierten Haltestellen vorgesehen - vorausgesetzt im Straßenraum ist überhaupt Platz dafür vorhanden. Aktiv Bus ist selbstverständlich bei allen baulichen Planungen beratend dabei. Und wenn unsere Fahrer irgendwo einen Mangel entdecken - oder wenn ein Fahrgast uns über Lob und Tadel einen Schaden mitteilt -, dann melden wir das direkt an die Stadt weiter. Direkt zuständig sind wir aber nur für die Fahrgastinformation an den Haltestellen, d.h. für die Aushänge und für den Haltestellenmast. 

  • Warum hängt der Fahrplan mal im Wartehäuschen und mal am Haltestellenmast?

    Grundsätzlich hängen die Fahrpläne nach Möglichkeit in der Vitrine des Wartehäuschens. Aber nur die stärker frequentierten Haltestellen sind mit einem entsprechenden Wartehaus ausgestattet. Deshalb hängen die Fahrplanaushänge an den Haltestellen ohne Wartehaus ersatzweise am Haltestellenmast.

    Da in jeder Vitrine maximal Platz für vier Aushänge ist, können an Haltestellen, die von fünf oder mehr Linien bedient werden, ggf. nicht alle Fahrpläne im Wartehaus hängen, so dass auch hier ein Teil der Fahrpläne derzeit am Mast hängt. Gemeinsam mit der Stadt Flensburg, welche in der Regel für die Infrastruktur-Ausstattung der Haltestellen verantwortlich ist, prüfen wir, ob in bestimmten Wartehäusern eine zusätzliche Vitrine installiert werden kann.

    Weitere Informationsaushänge wie der Liniennetzplan und die Preistafel werden bei entsprechender Platzverfügbarkeit ebenfalls bevorzugt in der Vitrine ausgehängt. Ist keine Vitrine vorhanden, oder hängt dort schon eine Mehrzahl an Fahrplänen, werden Zusatzinformationen wie Liniennetzplan und Preistafel mit am Mast ausgehängt, vorausgesetzt es sind am einzelnen Mast ausreichend Aushangkästen verfügbar.

  • Warum unterstützt Aktiv Bus das neue CarSharing - sind diese Autos keine Konkurrenz zum Bus?

    Natürlich wollen wir in erster Linie den Umweltverbund fördern, d.h. den öffentlichen Personennahverkehr mit Bussen und Bahnen im Zusammenspiel mit Fußwegen und Radfahrten. Aber wir wissen auch, dass es Fahrten gibt, für welche die Nutzung eines Auto einfach praktischer und sinnvoller ist. Auch unsere Stammkunden, die regelmäßig ihre Monatskarte kaufen, sind ab und zu auf ein Auto angewiesen. Wer kein eigenes Auto halten kann oder möchte, für den ist CarSharing in Verbindung mit einer Buskarte eine kostengünstige Alternative. Es muss nicht immer ein eigenes Auto sein, denn das steht in vielen Fällen die meiste Zeit des Tages nur auf einem Parkplatz. Durch die "geteilte" gemeinsame Nutzung eines Autopools ersetzt jedes einzelne CarSharing-Auto - das zeigen entsprechende Studien aus anderen Städten, die schon länger ein funktionierendes CarSharing haben - am Ende etwa 10-11 private Pkw. Und für den privaten wie für den gewerblichen CarSharing-Nutzer ist es kostengünstig und bequem: Die Spritkosten sind inklusive, und um Wartung und Inspektion des Wagens kümmern sich andere. Deshalb sind wir überzeugt, dass das vom Klimapakt initiierte CarSharing in Verbindung mit einem attraktiven Stadtbusverkehr eine sehr sinnvolle Ergänzung des Flensburger Mobilitätsangebotes ist.

  • Warum gibt es in der Mitte der Busse keine zusätzlichen Entwerter für Streifenkarten?

    Grundsätzlich gilt, dass in den Flensburger Stadtbussen vorne eingestiegen werden muss, so dass der Busfahrer (bzw. die Busfahrerin) schon beim Einstieg die Gültigkeit des Fahrscheines prüfen kann. Aus diesem Grund befinden sich auch die Entwerter in Flensburg prinzipiell vorne im Bus.

    Nur im begründeten Ausnahmefall dürfen Personen überhaupt an der mittleren Tür einsteigen (z.B. Rollstuhlfahrer). Es wäre jedoch unverhältnismäßig teuer, wenn für diese Fälle zusätzliche Entwerter beschafft und gewartet werden müssten.

    Seit dem 15. Juli 2020 bieten wir mit der FAIRTIQ-App eine Alternative zu Streifenkarten und zum Einzelfahrschein an. Wir hoffen, dass sich die elektronischen Fahrscheine langfristig durchsetzen und so in einigen Jahren ganz auf herkömmliche Entwerter verzichtet werden kann.